Mittwoch, 4. April 2012

Über´s Schild gestolpert

Es klingelt. An der Tür ein junger Mann, der unbedingt zu Alexandra will, auch ohne Termin. Na gut, es geht gerade. Beherzt schüttelt er mir die Hand und sagt, seine Freundin habe ihn geschickt. Sie sitze in Haft und nur Alexandra könne ihr jetzt noch helfen. Das habe früher auch immer alles so gut geklappt. Schön, dass er mich wegen meines Schildes vor dem Haus gleich gefunden habe. Er legt Geld auf den Tisch.

Hm, den Namen der Frau habe ich noch nie gehört. Irgendwie dämmert mir etwas und ich frage den jungen Mann, ob seine Freundin eventuell aus Rumänien komme. Ja! Klar! Wegen der tollen Verständigung wolle sie ja auch zu mir!

Nun ist die Sache klar, der junge Mann sucht Alexandra. Eine Kollegin gleichen Vornamens und etwa gleichen Alters, die auch in rumänischer Sprache berät.

Zu der Kollegin habe ich den jungen Mann dann auch geschickt. Mit einer kleinen Wegskizze. Und dem Geld, das auf meinem Tisch lag. So wird das nie was mit dem Reichtum! ;-)

Kommentare:

  1. Alexandra hat ihre Klientel jedenfalls gut erzogen.

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  2. "So wird das nie was mit dem Reichtum! ;-)"

    Aber mit der Selbstachtung, liebe Frau Kollegin!! Und das ist doch auch etwas!

    LG

    RAUG

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  3. Hach...!!!, was lernen wir daraus? Alexandras, das sind die guten.

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  4. Ein Rumänisch-Kurs im Studium jedenfalls hätte ein anderes Ergebnis zur Folge haben können ;-)

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