Montag, 1. August 2011

Erklärung

In den letzten Tagen sind bei der Rechtsanwaltskanzlei Alexandra Braun in Hamburg zahlreiche Anrufe von Personen eingegangen, die bei einem Gewinnspiel gewonnen haben sollen.

Die Anrufer teilten mit, dass sie von einer „Frau Schmidt“ angerufen worden sein. Diese habe sich als Mitarbeiterin der Rechtsanwaltskanzlei Alexandra Braun in Hamburg ausgegeben. Die Kanzlei Alexandra Braun sei damit beauftragt worden, das Gewinnspiel abzuwickeln.

Den Angerufenen wurde mitgeteilt, dass sie einen Betrag von 48.000,00 Euro gewonnen hätten. Um diesen Betrag zu erhalten, seien Anwalts- und Notarkosten in Höhe von 250,00 Euro mittels einer sogenannten Ukash-Karte zu zahlen. Diese Karte erhalte man an Tankstellen und man solle bei einem erneuten Anruf durch „Frau Schmidt“ den auf der Ukash-Karte abgedruckten Code mitteilen.

Frau Rechtsanwältin Alexandra Braun hat mit der Abwicklung eines solchen Gewinnspiels nichts zu tun, eine Frau Schmidt ist in der Rechtsanwaltskanzlei Alexandra Braun nicht bekannt. Der Name von Frau Rechtsanwältin Alexandra Braun wird ohne ihr Wissen und ihr Einverständnis verwendet.

Es ist davon auszugehen, dass es sich um eine Betrugsmasche handelt. Angerufene Personen sollten auf keinen Fall den Anweisungen folgen und insbesondere keine Ukash-Karte erwerben.

Kommentare:

  1. Wer ist denn heutzutage noch so blöd und fällt auf die Masche mit der Vorkasse rein?

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  2. @Micha

    Aber wenn doch das Geld gewonnen wurde und die Gier zuschlägt.

    Wenn man sich das überlegt ist es doch sehr sinnlos, dass die 250€ zuerst zu zahlen sind, die Kosten könnten doch direkt vom Gewinn abgezogen werden.

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  3. Ich frage mich bei so einer Masche jedes mal, was eigentlich daggen spräche, die Kosten vom Gewinn abzuziehen ;-)) Machen die komischerweise nie...

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  4. @Micha:

    Grade weil niemand mehr auf die Masche reinfällt kommen ja Leute auf die geniale Idee dort die Adresse einer echten Kanzlei anzugeben um dem eine größere Seriösität zu verleihen. Bei erfahreneren Internetnutzer bringt das nix, aber die gehören auch wohl kaum zur Zielgruppe. Kosten für 100.000 Mails: 0€, einer fällt drauf rein: 250€ ;)

    Achja: Hier sollte mal wieder regelmäßig gebloggt werden :P

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  5. Auch ich hatte eine ähnliche Erfahrung.... einige Wochen später hörte der Spuk auf...

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  6. solche Typen gibts halt immer wieder. Meist sind das verärgerte Mandanten, worüber auch immer, meist über den Umstand des Erhalts einer Beratungsrechnung.

    Man darf getrost davon ausgehen, dass es sich hier um jemand handelt, der die Kanzleiinhaberin kennt und sich nicht ne fremde Person ausgesucht hat. Irgendne Form von Racheakt oder Frust ablassen oder ähnliches.

    Gibt halt immer wieder mal etwas schräge Typen, auch bei uns in den Kanzleien. Und nicht nur bei Strafrechtlern wie unserer Alexandra.

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  7. Normalerweise ist das Argument, dass man an den Gwinn nicht drankommt, weil dies auf einem sicheren Konto liegt und das nur an den Gewinner komplett überwiesen werden darf. Da es aber schon öfter passiert ist, dass der Anwalt dann auf seinen Kosten sitzenbleibt, muss er um Vorkasse bitten. Wenn man fragt, warum man nicht überweisen kann, dann heisst es: "Sie wollen von dem Geld doch keine Steuern zahlen. Wenn da eine Abbuchung an einen Rechtsanwalt drauf ist, dann findet das Finanzamt das schnell raus." Ich habe auch schonmal mit so einer Frau geredet, aber sie hat es irgendwie nicht geschafft mich zu überzeugen. ;)

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  8. Gaaaanz einfach:
    Für jede Anrufannahme mit Aufklärung 30 € Beratugsgebühr verlangen.

    Und schon können sie jeden Abend im Restaurant Leuchtturm dinieren.

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  9. @Tourix
    Das ist eine ganz reizende Idee. :)

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  10. Habe heute am 16.8. 2011 Anruf aus Hamburg bekommen I.N. 1,5 stunden stände ein Geldtransport inkl. Notar vor meiner Tür ,und händigt Mir 139000,00 € aus wenn ich vorher an unserer Tankstelle 4 UKASH Karten a´100,00,€ kaufen würde ,um den Geldtransport zu entlohnen.
    Hatte gute Berater Sparkasse ,Tankstellenbesitzerin und die Polizei...waren alle dagegen ,obwohl ES verlockend war. Jetzt wird mir eine Verzichtserklärung ausgestellt von UKASH Hamburg,die ich wohl nie erhalte . Hab ein Paar Namen und Adressen ,bin nächsten Monat in Hamburg und werde recherchieren....

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  11. Hallo lieber Blogger,

    wir starten eine neues Projekt namens rücklicht.

    Was soll das eigentlich?

    rücklicht wird ein etwas anderer Blog, der all' das aufdecken soll, was Menschen bewegt. Ein Blog der tiefer gehen soll, als jemals einer zuvor und du hast die Möglichkeit ein Teil davon zu werden!
    Als der Mensch, der du bist: mit deinen Gefühlen, deinen Gedanken und deiner Geschichte. So anonym, wie du es möchtest, kannst du uns mit 4.096 Zeichen alles erzählen, was du willst und diese unter der Seite (http://ruecklicht.blogspot.com/p/about.html )als Kommentar hinterlassen. Wir thematisieren diesen dann mit in unseren Beiträgen.

    Wir freuen uns auf dein Mitwirken.

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  12. klingt aber mehr nach einem gezielten Racheakt.

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