Mittwoch, 20. April 2011

Mandat mit päpstlichem Segen - quasi

Vor wenigen Tagen war ich im Urlaub - in Rom. Was muss man da gesehen haben? Genau - den Petersdom. Als ich diesen aufsuchen wollte, da war auf dem Petersplatz eine größere Menschenmenge und ein ältere Herr schaute aus einem Fenster und sprach mit starkem deutschen Akzent allerlei fromme Sachen. Rein zufällig habe ich auf diese Weise einen päpstlichen Segen abbekommen.

Beim Verlassen des Petersplatzes schalte ich das Handy ein und es klingelt sofort. Ein Anrufer aus Deuschland, der mich um seine Verteidigung bittet. Na, das muss mit dem Teufel zugehen, wenn sich da kein Erfolg erzielen lässt.

Kommentare:

  1. Wenn es jetzt auch noch wegen § 243 Abs. 1 S. 2 Nr. 4 StGB ist, pilgere ich sofort (über Hamburg) nach Rom! :D

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  2. Sie schreibt wieder! ;-)

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  3. Frei nach De Randfichten: Ja sie lebt noch, lebt noch :)

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  4. Wir machen uns also keine Sorgen mehr um Sie...aber mal ehrlich, Frau Kollegin - ist Strafrecht so lukrativ, dass man sich so lange Urlaube leisten kann??? Und: haben Sie Ihren Mandanten schon darüber aufgeklärt, dass Sie gewissermaßen beim Papst waren, als das Mandat erteilt wurde? Wenn nicht, schleunigst nachholen: In Deutschland hat sich in Ihrer Abwesenheit einiges geändert - sogar "Jesus hat Sie lieb" kann als Kündigungsgrund ausreichen. Da reicht der Papstsegen vielleicht sogar für lebenslänglich! Denken Sie an die Anwaltshaftung :-)

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  5. @Wolf Reuter
    Das mit dem "Jesus hat Sie lieb" muss ich nun unbedingt nachlesen. :)

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  6. Oh heiliger Pitbull,
    der du zeigst die Zähne,
    knurrest ohne unterlass,
    ...

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