Montag, 30. August 2010

Kleider machen Straftaten

Die Polizei Hamburg berichtet in ihren Pressemeldungen von einer "politisch motivierten Sachbeschädigung".

Es heißt:

"Die Täter, die alle Kapuzenpullover trugen, flüchteten anschließend mit Fahrrädern. (..)Es wird von einer politisch motivierten Tat ausgegangen."

Quelle: http://www.hamburg.de/pressemeldungen-polizei/2481894/100830-1-farbbeutel.html

Kapuzenpullover. Fahrräder. Das können ja nur linke Chaoten gewesen sein. Wahrscheinlich war der Pullover auch noch schwarz.

Sonntag, 29. August 2010

Plaudertasche

In der Strafsache vor mir ist der Mandant des Kollegen nicht erschienen. Der Vorsitzende fragt: "Kommt er denn noch? Wann hatten Sie denn das letzte Mal Kontakt zu Ihrem Mandanten?"

Der Kollege blättert in seiner Akte und berichtet dann treudoof, wann die Besprechung mit dem Mandanten stattgefunden habe, wann es das letzte Telefonat gab und dass er den Mandanten gestern noch erinnert habe, doch pünktlich zu erscheinen. Das sei ja aber schwierig, wegen des bekannten Alkoholproblems. Verständnisvolles Lächeln bei dem Vorsitzenden.

Auf der Liste "Kollegen, deren Dienste ich nie in Anspruch nehmen würde" ist auf jeden Fall ein neuer Name dabei.

Freitag, 27. August 2010

Unmoralische Angebote

So eine Rechtsschutzversicherung kann eine tolle Sache sein. Allerdings wissen 98% der Versicherten nicht, ob sie eine Selbstbeteiligung haben, wie hoch diese ist und was von ihrer Versicherung überhaupt umfasst ist.

Binnen einer Woche habe ich zwei unmoralische Angebote bekommen. Beinah-Mandant1 bat darum, doch einfach eine um 150,00 Euro höhere Rechnung auszustellen. So plante er, die Selbstbeteiligung in Höhe von 150,00 Euro diskret auf den Versicherer umzulegen. Ein Spitzenvorschlag, den ich leider abgelehnt habe.

Noch pfiffiger war ein rechtsschutzversicherter Anrufer, gegen den wegen Betrugs ermittelt wird. Da dieses Delikt nur vorsätzlich begangen werden kann, besteht (in aller Regel) kein Versicherungsschutz. Ich habe dem Herren erklärt, wie es sich so mit Rechtsschutzversicherungen und Straftaten verhält und er war sichtlich enttäuscht. Plötzlich sagt er verschwörerisch: "Und wenn Sie angeben, dass Sie mich wegen einer anderen Sache vertreten und so abrechnen, dass es passt?!"

Toller Plan. Vielleicht fälsche ich auch ein paar Unterlagen. Mit etwas Tipp Ex müsste sich doch auch aus einem Strafurteil ein zivilrechtliches Urteil machen lassen, oder?

Dienstag, 24. August 2010

Synergieeffekte

So als Rechtsanwalt allein im Büro zu sitzen ist langweilig. Und teuer. Viel schöner uns sinnvoller ist es doch, in Bürogemeinschaft mit anderen Menschen zu sitzen. Man kann sich den Kopierer und das Fax teilen und gemeinsam Kaffee und Toilettenpapier kaufen.

Andere Rechtsanwälte sind zum Zusammenwohnen nur bedingt geeignet, da schnappt man sich nur gegenseitig die Mandanten weg und geht sich auf die Nerven.

Viel spannender ist es doch mit Menschen aus anderen Berufsgruppen. Modedesigner, Friseure, Journalisten, Trainer oder Diätberatern. Es entstehen dann diese tollen Synergieeffekte und alle haben etwas von der Zusammenarbeit.

Leider gibt es so berufsrechtliche Dunkelnormen, die etwas dazu sagen, mit wem ich als Rechtsanwalt beruflich zusammenarbeiten darf und mit wem nicht. Das sind erschreckend wenig Berufsgruppen. Sehr dumm.

Wenn es die Regelungen nicht gäbe und ich nicht mit meinem Kollegen ganz zufrieden wäre, dann hätte ich Interesse an einer Bürogemeinschaft mit einer Polizeiwache oder einem Gefängnis. Wegen der Synergieeffekte eben.

Blind Date mit der Strafverteidigerin

Ich bin einem Menschen als notwendige Verteidigerin beigeordnet worden und der möchte mich nicht kennenlernen.

Nach Erhalt des Beiordnungsbeschlusses schreibe ich ihn an. Keine Reaktion. Nachdem ein weiteres Verfahren mit dem Ursprungsverfahren verbunden wurde, schreibe ich ihn nochmal an und rege einen Besprechungstermin an. Keine Reaktion.
Ich rufe die in der Akte befindliche Nummer an. Anschluss nicht mehr erreichbar. Dritter Versuch der schriftlichen Kontaktaufnahme. Keine Reaktion.

Am Donnerstag werde ich nun vor dem Saal warten und nach einem Mann Ausschau halten. Das Alter weiß ich immerhin. Fotos sind leider nicht in der Akte. Vielleicht sollte ich eine Nelke im Knopfloch tragen?

Naja, immerhin gibt es mit großer Wahrscheinlichkeit einen zweiten Verhandlungstag und ich kann den Mandanten vorher besuchen.

Sonntag, 22. August 2010

Ich weiß, dass ich nichts weiß

Ich habe für den Mandanten in einer Bußgeldsache Akteneinsicht beantragt und gleich beim ersten Gespräch mitgeteilt, dass es möglicherweise ein wenig dauern kann. Einen Anruf pro Woche kann sich der Mandant nicht verkneifen. Da kann ich noch so oft erwähnen und versprechen, dass er über alle Neuigkeiten informiert wird.

Dann: Spannung. Post von der Bußgeldstelle.

"Die Akte ist gerade nicht entbehrlich bzw. anderweitig versandt."

Pflichtbewusst leite ich das Schreiben an den Mandanten weiter und finde prompt ca. 24 Stunden später eine Mail vor. "Was heißt das denn? Was soll das? Was bedeutet das genau? Warum wissen Sie das nicht genau"

Es wird endlich Zeit für das hier.

Donnerstag, 19. August 2010

Hallo Echo?

Ich berichtete hier über ein Schreiben, welches fröhlich durch Hamburg reiste. Von hier nach da, mit einigen Umwegen. Irgendwann kam es an, bekam einen feinen Eingangsstempel und wurde bearbeitet. Die richterliche Anfrage wurde fristgerecht beantwortet.

Gestern kommt ein Schreiben des Gerichts:

"Das Schreiben des Gerichts vom 17.07.2010 ist beidseitig reaktionslos verhallt. Das mag daran liegen, dass es nur formlos übersandt wurde. Vielleicht hat es die Prozessbevollmächtigten niemals erreicht. Anbei erhalten Sie das Schreiben des Gerichts nunmehr gegen Empfangsbekanntnis."

Reaktionslos verhallt? Beidseitig auch noch? Von mir gar? Ich bin ja auch für mehr Blumigkeit in der Kommunikation. So was wie "..ist unbeantwortet geblieben.." klingt einfach zu nüchtern.

Mittwoch, 18. August 2010

Traut die Davidwache mir nicht?

In einem Ordnungswidrigkeitenverfahren habe ich die Verteidigung der Mandantschaft angezeigt und Akteneinsicht beantragt. Knappe 14 Stunden später finde ich einen Telefonvermerk, dass ich die Akte dort - auf der Davidwache - einsehen könne.

Na, denke ich mir. Ganz neue Sitten, die ich nur von der Ausländerbehörde kenne. Verteidigern sollen die Akten, in die Geschäftsräume mitgegeben werden, wenn keine wichtigen Gründe entgegenstehen. Keiner der in der Kommentierung genannten Gründe kommt in Betracht.

Mit viel Boshaftigkeit kann ich auf die Idee kommen, dass Verfahren gegen einen Beamten wegen Körpervereltzung im Amt - welches mit "meinem" Verfahren in Zusammenhang steht - vielleicht etwas damit zu tun haben könnte.

Montag, 16. August 2010

Kost und Logis?

Letzte Woche trudelte hier eine Bewerbung ein. Junger Kollegen, Zulassung seit wenigen Tagen. Zwei Mal "befriedigend". Schwerpunkt Strafrecht.

Für Erheiterung sorgte der letzte Satz:

"Meine Gehaltsvorstellung beträgt 70.000,00 Euro/Jahr."

Für die hervorgerufene Erheiterung müsste ich den jungen Mann direkt mal zu Kaffee und Kuchen einladen. Bei der Beratung beim Arbeitsamt hätte man ihm raten sollen, sich nicht unbedingt bei Einzelanwälten zu bewerben. Ich wünsche aber weiter viel Erfolg bei der Jobsuche und beim Erlernen von realistischen Vorstellungen.

Bonne chance!

Freitag, 13. August 2010

Eskalation

Freitag. Das Telefon klingelt. Beschwingt gehe ich ran und erwarte etwas Spannendes. Eine Geiselnahme. Einen Raub. Mindestens. Naja. Mindestens eine ordentliche Körperverletzung. Oder wenigstens eine Unfallflucht.

Aber nein. Der Anrufer hat Ärger mit seinem Nachbarn im Kleingartenverein und will nicht mit diesem zu dem vorgesehenen Schlichtungstermin.

Für die Zukunft lautet meine Antwort auf die Frage:

"Machen Sie auch Nachbarschaftsstreitigkeiten?"

"Nein, lassen Sie das erst mal schön eskalieren. Mit Gewalt und so. Dann rufen Sie wieder an."

Showmaster?

Der Vorsitzende einer Zivilabteilung bittet mich mitzuteilen, ob in dem Rechtsstreit Miesepeter ./. Pusemuckel eine richterliche Moderation versucht werden soll.

Moderation? Meint er nicht eventuelle Mediation? Nein, meint er nicht, die wird eine Zeile weiter gebeten, in Erwägung zu ziehen.

Vielleicht wird mit richterlicher Moderation eine Verhandlung wegen ausstehender Vergütung ein echtes Highlight. Ich hoffe, der Vorsitzende ist mehr Jauch und weniger Gottschalk.

Mittwoch, 11. August 2010

Keine Damen da!

Der Zeuge ist Inhaber einer Gaststätte. Wobei, "Gaststätte" schon
sehr freundlich ausgedrückt ist. Es handelt sich eher um ein Etablissement, was man guten Gewissens als "versifft" bezeichnen würde. Also, keine weißen Tischdecken, keine Servietten aus Leinen und keine Weingläser aus Kristall. Eher Erbrochenes auf der Toilette.

Der Wirt des Ladens hat nun einen Gast angezeigt. Er soll von diesem geschlagen worden sein. Der Schlag soll eine Reaktion auf ein Hausverbot gewesen sein. Das Hausverbot soll wegen des Gebrauchs unanständiger Worte erteilt worden sein.

Nachdem er sich lange geziert hatte ("Es sind Damen in Raum!") hat der Zeuge endlich das böse Wort gesagt.

Es war eine große Freude, bei der Vernehmung mal ein wenig nachzuhaken und zu erfragen, was denn in dem Laden sonst so für ein Umgangston gepflegt wird. Schön, wenn ein Zeuge sich um Kopf und Kragen redet und von der Anklage schließlich nichts mehr übrig bleibt.

Einen Punkt für Coolness bekommt übrigens die Vorsitzende wegen des Satzes: "Hier sind keine Damen im Raum. Hier sind nur die Verteidigerin und ich."

Dienstag, 10. August 2010

Buddha hinter Gittern

Am Sonntag war ich mit Freunden da brunchen. Einige der Anwesenden sind Buddhisten und fragten sich, inwiefern Meditation und buddhistische Geistesschulung für Strafgefangene hilfreich sein können. Gut, ich habe da leichte Zweifel, dass in der Strafhaft Menschen zu Gott oder zu Buddha finden, schaden kann es aber wohl nicht.

Warum aber gerade Buddhismus besonders gut ankommt, das wusste eine der Anwesenden zu berichten: Ein buddhistischer Lehrer bot Meditation hinter Gittern an und wunderte sich, dass ca. 100 Gefangene kamen. Nach der Meditation fragte ein Häftling den Lama: "Wenn man viel meditiert, dann bekommt man doch so besondere Kräfte. Man kann schweben, oder?"
"Ja, das kann sein", sagte der Lama, "dafür wirst Du aber sehr lange praktizieren müssen, viele Leben lang gar. Diese Fähigkeiten erlangen nur sehr wenige Praktizierende."

Tja, beim nächsten Mal waren es nur noch drei Gefangene, die gerne meditieren wollten. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. :-)



Montag, 9. August 2010

Das Netz der Hungerleider?

Im April 2004 bin ich - damals noch als Referendarin oder vielleicht sogar noch Studentin - in ein Netzwerk eingetreten, das hieß damals noch openbc. Das sollte Open Business Community bedeuten. Nun wissen wir ja alle, was Business heißt, Geschäfte sollten da gemacht werden. Als Referendarin war ich eine Exotin, alle anderen Nutzer waren erfolgreiche Geschäftsleute mit Porsche vor der Villa und mindestens zwei Sekretärinnen. Damals zumindest. Heute ist jeder zweite Nutzer entweder Coach oder "Berater". Jeder andere Zweite hat bei Firma "Hier könnte Ihr Name stehen!" eingesetzt.

Vielleicht haben andere Menschen Millionendeals abgewickelt und andere Rechtsanwälte haufenweise sogenannte A-Mandanten da gewonnen, ich nicht.

Nach nunmehr sechs Jahren Mitgliedschaft kommen ca. fünf ordentliche Mandate auf ca. 150 unverschämte Anfragen. Menschen, deren "Unternehmen mit mir wachsen will", was bedeutet, dass ich erst einmal das Problem mit diesem Verfahren wegen Untreue löse und dann in ferner Zukunft - so Gott will - einmal dafür bezahlt werde. Andere Nutzer teilen sofort freudig mit, dass eine Bezahlung ja nicht nötig sei. Schließlich handele es sich ja nur um einen kurzen Tipp, den ich so aus dem Ärmel schüttele und denn ich gerne erteile. Man kennt sich ja schließlich fast und quasi.

Wieder andere Mitglieder wollen anwaltliche Leistung gegen etwas anderes tauschen: gegen ein Coaching, eine Reikibehandlung, gegen Dienste als Hundesitter, gegen einen gestrickten Schal oder einen feinen Schokoladenkuchen. Ich will meine Anwaltstätigkeit aber nicht gegen eine Bachblütenbehandlung tauschen, ich will damit Geld verdienen.

Vergessen habe ich die Unmenge an Menschen, die gerne irgendeine Art der Kooperation mit mir wollten oder die Kollegen, die ihre Kanzlei zum Kauf anboten. Alle Anfragen dieser Art kamen völlig aus dem Nichts. So wie der Typ aus der Sesamstraße schnell und unbürokratisch ein "X" verkaufen will, so bieten andere Menschen Firmenbeteiligungen und Ähnliches an.

Bei mir und einigen Kollegen heißt das bekannte Netzwerk jedenfalls nur noch "Das Netz der Hungerleider". Wir sind der Meinung, dass Akquise in "Benni´s Bierbar" um ein Vielfaches besser klappt als in Business Communities.

Und jetzt warte ich geduldig auf Kommentatoren, die mir erklären, was ich alles falsch mache - Foto zu nett, Profil zu unscharf - und die selbst schon Millionen dortselbst verdient haben.

Samstag, 7. August 2010

Hin - und Hergerissen

Der Mandant möchte in einer kleinen Strafsache verteidigt werden. Naja, so richtig verteidigt werden vielleicht auch doch nicht. Besorgt fragt er mehrfach (persönlich, dann nochmals telefonisch, jetzt per Mail) nach, ob die Beauftragung eines Anwalts keine Nachteile mit sich bringe. Die (ja, genau, DIE) könnten nun ja denken, dass er über mich den Akteninhalt in Erfahrungen bringen wolle und sich so auf alles Weitere vorbereiten wolle. Anmerkung: genauso ist es!

Das sei ja aber schlechter als eine ehrliche und umfassende Aussage. Meint der Mandant.

Ich habe ihm nun mit Engelszungen mehrfach erklärt, dass es sein gutes Recht sei, einen Anwalt zu beauftragen und dass die Polizei und Staatsanwaltschaft durchaus daran gewöhnt sei, dass Anwälte sich meldeten, Verteidigung anzeigten und Akteneinsicht beantragten. Das wird bei DENEN keine tiefere Sinnkrise auslösen.
Auf den Aktendeckel wird auch nur mein Name bei "Verteidiger" eingetragen und kein böser Vermerk ("will nicht in den Knast, die Ratte!!") gemacht.

Dieses Hin - und Hergerissensein bei "unerfahrenen" Mandanten finde ich wirklich spannend. Die Filme, in denen Polizisten sagen: "Es ist besser für Sie, wenn Sie mit uns kooperieren und alles sagen." haben wohl einen nachhaltigen Eindruck in der Bevölkerung hinterlassen. Da könnte sich die Imagekampagne des Deutschen Anwaltsvereins noch was abgucken.

Donnerstag, 5. August 2010

Rechtsprobleme, überall Rechtsprobleme

Hach ja, die angebliche Unfähigkeit der Strafrechtler - zu finden in den Kommentaren zu diesem Beitrag - ist ein schönes Sommerlochthema. Einfach immer wieder gerne genommen.

Glücklicherweise bin ich raus aus der Verantwortung, da urlaubsbedingt abwesend. Ich kann fragend und missbilligend über den Rand meiner Sonnenbrille gucken, an dem Schirmchendrink nippen und muss mir nicht den Kopf über den fiktiven Mandanten X zerbrechen, der eine fiktive Packung Kekse aus der fiktiven Minibar eines fiktiven Hotels genommen haben soll. Hab ich das gut! In einer ähnlich positiven Lage sind die ebenfalls urlaubenden Kollegen Nebgen, Siebers, Burhoff und der StrafrechtsBlog.

Und der Rest? Die anderen Strafrechtler? Wissen die dazu nichts, wie der Beobachter nicht beobachtet, sondern schlussfolgert?

Mitnichten, denke ich. Die Kollegen haben wohl nur gelernt, sich den Kopf nur an den Stellen zu zerbrechen, an denen es nötig ist. Ein - nicht bloggender - Hamburger Kollege spricht gerne davon, dass er eine Denkschwäche habe. Ja, eine Art Lähmung sogar. Diese schlimmen Beschwerden sind schlagartig weg, wenn der geforderte Vorschuss da ist. Dann klappt das mit dem Denken tadellos. So schont der Kollege Nerven und Gehirn, eine vernünftige Einstellung. Der wird sich denken: "Das ist nicht meine Schachtel Kekse!"

So, und jetzt gehe ich wieder zu den schweigenden Strafrechtlern. Gleich 16 Uhr, Kaffeezeit und Gehirn abschalten. Wobei: an der Pferdeweide nebenan hängt so ein Warnschild, dass die Tiere beißen könnten. Wenn da jetzt ein Kind käme und gebissen würde, wie wäre das denn dann? Weia, überall Rechtsprobleme, überall. Prost.

Dienstag, 3. August 2010

Statistisches aus der Urlaubszone

Ich bedauere sehr, dem Kollegen mit den Handschellen kein Urlaubsbild zeigen zu können, aber anderer Stelle gab es für andere Kollegen schon Schelte. Daher von mir nur schnöde - statistische relevante - Informationen:

- auf den linken Unterschenkel einer mittelkleinen Frau passen 21 Mückenstiche
- 50 Gramm Fenistil Gel kosten 8,75 Euro
- die Linderung des Juckreizes durch Auftragen von Fenistil hält 4 Minuten und 23 Sekunden an
- die durchschnittliche Anzahl von gesichteten Tieren (pro Stunde) in der Einöde beträgt acht, Mücken nicht mitgezählt

Besonders herzliche Grüße an die Urlaubskollegen Siebers, Burhoff und co.