Mittwoch, 22. September 2010

Typische Straftaten in Hamburg

Zwei junge Herren aus dem Allgäu haben die Erfahrung machen müssen, dass so ein Besuch in einer Tabledance-Bar teuer werden kann. 15.300,00 Euro sollten die Jungs für den Besuch auf dem Kiez zahlen, 50,00 Euro gab es zuvor als Zuschuss von Mama.

Die Hamburger Morgenpost berichtet hier über das nun gegen den Betreiber der Bar laufende Strafverfahren.

Das Problem ist mir - aus beruflichen - also, Anwältin jetzt- Gründen - nicht unbekannt. Jede Gegend hat eben ihre regionalspezifischen Strafraten. Im Allgäu werden dafür vielleicht mehr Kühe geklaut oder so.

Und merke: Beim Bummel auf dem Kiez Geld in den ledernen Brustbeutel und gut drauf aufgepasst. Wie im Italienurlaub. ;-)

Kommentare:

  1. gemeiner Post:
    a) Kuhklau im Allgäu (voll das Klischee)
    b) Handtaschenklau in Italien (wer nah am Eismeer sitzt, denkt bei Mittelmeer nur an rostige Kfz-Erzeugnisse und beklaut werden)
    c) die armen Schwaben
    d) hab ich vergessen, hatte aber irgendwas mit Mutti zu tun

    AntwortenLöschen
  2. @rg
    Der Brustbeutel für den Italienurlaub beleidigt einen Freund. Den hat der damals wohl auch von Mutti bekommen. ;-)
    Ich bin ja immerhin Viertelitalienerin, jaja.

    AntwortenLöschen
  3. regionalspezifischen Strafraten?
    regionalspezifische Strafratten!

    AntwortenLöschen
  4. "Das Problem ist mir - aus beruflichen Gründen - nicht unbekannt."

    Aus beruflichen Gründen. Das könnte in diesem Zusammenhange eine Bedeutung bekommen, die - so könnte ich mir vorstellen - nicht unbedingt in dieser Form von Dir gemeint war.

    Habe ich mich jetzt kompliziert genug ausgedrückt? ;-)
    .

    AntwortenLöschen
  5. @Carsten R. Hoenig
    Meine Güte, die Leser könnten denken, ich arbeitete an der Stange? ;-)
    Ich änderere das mal.

    AntwortenLöschen
  6. 15.300 Euro? Jetzt wissen die sicher, dass es das Bonmot "Freudenhauspreise" nicht umsonst ;-) gibt.

    Kann man als Wirt tatsächlich solche Preise nehmen? Bei Telefonrechnungen geht das jedenfalls nicht mehr so einfach.

    AntwortenLöschen
  7. Okay, in meinem zweiten Studienjahr bin ich auf der Reeperbahn auch einmal mit zwei Freunden in einem Etablissement (auch table dance) um EUR 100,- für eine Flasche Sekt abgezockt worden... Angesichts der nicht so vertrauenserweckenden Türsteher haben wir auch darauf verzichtet unter Angabe unserer Adressen auf die gerichtl. Durchsetzung zu verweisen und haben sogleich bezahlt.

    EUR 15.300,- scheinen mir da aber eine ganz andere Liga zu sein. Im konkreten Fall würde ich es dann doch auf die gerichtliche Durchsetzung ankommen lassen und alle Lastschriften rückbuchen lassen...

    AntwortenLöschen
  8. Ich finde, dass jetzt der Kiez allen Grund hätte, beleidigt zu sein:
    Erst wird er mit Italien verglichen, und dann will die werte Frau Kollegin noch nicht einmal mit der Stangenarbeit in Verbindung gebracht werden...
    tsstsstss

    AntwortenLöschen
  9. Es hat sich nichts geändert im Baby Doll. Meinem Sohn wurden am 27.10.2012 KO Tropfen verabreicht und in kurzer Zeit 13500Euro an eine
    Scheinfirma Rechtsanwalt Voigt aus Hamburg überwiesen. Was macht die Polizei, die nur wenige Meter entfernt sitzt. Die DKB verweigert die Rückbuchung und die Verbrecher lachen sich eins. Was ist das für ein Land?

    AntwortenLöschen