Montag, 16. August 2010

Kost und Logis?

Letzte Woche trudelte hier eine Bewerbung ein. Junger Kollegen, Zulassung seit wenigen Tagen. Zwei Mal "befriedigend". Schwerpunkt Strafrecht.

Für Erheiterung sorgte der letzte Satz:

"Meine Gehaltsvorstellung beträgt 70.000,00 Euro/Jahr."

Für die hervorgerufene Erheiterung müsste ich den jungen Mann direkt mal zu Kaffee und Kuchen einladen. Bei der Beratung beim Arbeitsamt hätte man ihm raten sollen, sich nicht unbedingt bei Einzelanwälten zu bewerben. Ich wünsche aber weiter viel Erfolg bei der Jobsuche und beim Erlernen von realistischen Vorstellungen.

Bonne chance!

Kommentare:

  1. Völlig angemessenes Gehalt. Er will natürlich verhandeln, das vergisst du - sein Spielraum sind so 10.000 Euro, ich find das völlig fair. Guck, manche Bürovorsteher in Hamburg erhalten schon 65.000 Euro (kein Witz), insofern...

    (sorry, ich konnte die Ironietaste nicht abschalten eben...)

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  2. Es ist doch nur eine Vorstellung. ;-)

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  3. Dazu wieder Fragen vom all(un)wissenden Laien: Zwei Mal "befriedigend" heißt genau was?
    Erstes und zweites Staatsexamen?

    Und wie ist "befriedigend" eigentliche einzuordnen. Schulnotenmäßig? Ich dachte immer z.B. "Vollbefriedigend" bei Staatsexamen ist anders einzuordnen, als beim Grundschüler.

    Und letztens - was wäre denn ein realistisches Einstiegsehalt? Ich glaubte immer, dass Anwälte relativ ordentlich verdienen. Das Studium ist lang, das Staatsexamen ist kein Kindergeburtstag... Es gibt sogar BWLer die schon bei 50.000 Euro anfangen. (Zugegeben, dass sind wenige.)

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  4. @RA JM
    Eher ein frommer Wunsch.
    :-)

    @Alleswisser
    Genau, er hat sowohl im ersten und im zweiten Staatsexamen die Note "befriedigend" erreicht. Laut wikipedia erreichen 15% der Juristen ein "vollbefriedigend" oder besser (http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsexamen).

    Bei den Einstiegsgehältern kommt es drauf an. In einer Großkanzlei ist natürlich mehr zu verdienen als in einer kleinen Kanzlei. Kürzlich hat der Anwaltsgerichtshof in Hamm entschieden, dass 1000,00 brutto/Jahr für einen Berufsanfänger unangemessen niedrig ist. Kollegen, die mit 2000,00 - 2500,00 brutto angefangen haben, kenne ich aber einige.

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  5. @Alleswisser: Bei einem Einzelanwalt als Berufseinsteiger 50.000 EUR oder mehr jährlich zu verdienen, dürfte ausgeschlossen sein.

    Ökonomisch gesehen, sind die einmal erfolgten Investitionen in die Ausbildung übrigens verlorene Kosten, die sich nicht in Gehalt ummünzen lassen. Zumindest nicht direkt.
    Karl Marx hatte insoweit zutreffend auf Angebot und Nachfrage hingewiesen, die den Preis bestimmen sollen ;-) Der Rest ergibt sich aus der bekannten Arbeitsmarktlage.

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  6. "Ich glaubte immer, dass Anwälte relativ ordentlich verdienen." Diesem Glauben hing der Bewerber auch an.

    "1000,00 brutto/Jahr....unangemessen niedrig ist. Kollegen, die mit 2000,00 - 2500,00 brutto angefangen haben, kenne ich aber einige."

    Die Letztgenannten haben dann hoffentlich diesen Salair im Monat bekommen.

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  7. @FrankR
    Ups. Natürlich monatlich. Kleiner Vertipper.

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  8. 2000,00 Euronen sind schon eine recht gute Bezahlung. Das bekommen die wenigsten Berufseinsteiger.
    Das durchschnittliche Einstiegsgehalt dürfte so bei 1500,00 liegen.
    Der Punkt ist halt nur, dass sich die meisten Kanzleien immer wieder Berufseinsteiger als Kellerasseln suchen. Sobald einer mehr Geld will, wird er durch einen neuen - günstigen - Berufseinsteiger ausgetauscht.

    Im Übrigen sieht es in Großkanzleien heute auch nicht mehr so rosig aus. Da fängt man zwar mit ca. 60 T im Jahr an, wird aber nicht mehr wie früher nach einigen Jahren automatisch Partner.

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  9. 70.000,00 € passen als Einsteiger mit gutem Lebenslauf und guten Noten (mindestens ein Prädikat, eher zwei oder Doktortitel) in einer Kanzlei ab zwei Seiten Briefkopflänge oder einem Unternehmen entsprechenden Erfolgsgrades (Siemens, google o. ä.).

    Als Arbeitnehmer (!) in einer typischen Kleinkanzlei - unmöglich. Noch dazu Strafrecht...

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  10. Diese Diskussion hier ist ja noch lustiger als die Bewerbung ...

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  11. Vielleicht macht er doch eher Zivilrecht. Erstmal alles mögliche in die Schriftsätze reinschreiben, vielleicht kommt man ja damit durch.

    Aber andererseits sind die Forderungen ja nachvollziehbar. Ausbildung, Kosten für die Literatur, die Sekretärin ... (ich erinnere mich da an eine Diskussion zur den Hororarsätzen ;-)

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  12. @ anonym

    Sorry, aber 70.000 gab es schon vor fünf Jahren.

    Für die wirklich begehrten Leute mit 2x11 Punkten, LL.M. etc. gibt es bei einigen Kanzleien auch Einstiegsgehälter über 100.000 Euro. Zuzüglich Bonus.

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  13. Jaaaa! Endlich kommen hier mal Zahlen auf den Tisch, die ins Bild passen: "...und noch während sich hinter mir die Gefängnistore zu schließen begannen, winkte mein Strafverteidiger mir freudig hinterher und rief: 'Tschüüüüß! Ich gehe dann jetzt mal golfen. Und bis Sie bei guter Führung in 15 Jahren wieder draußen sind, habe ich bestimmt auch mein Handicap verbessert. Tut mir übrigens leid, dass ich keine Zeit hatte, das Gericht von Ihrer Unschuld zu überzeugen, aber ich war mit Geldzählen beschäftigt...'" Hihi *g* ;-)))

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  14. @ Alleswisser

    Die Zahlen beziehen sich aber weniger Strafverteidiger als auf Leute, die in Frankfurter Hochhäusern sitzen, dort Collateralized Debt Obligations zusammenbasteln und die nächste Wirtschaftskrise vorbereiten.

    Ich gehe aber davon aus, dass man als Verteidiger eiens DAX-Vorstands in einem Untreue-Verfahren auch recht ordentlich verdient. Nur dass man dieses Mandant (zum Glück) nicht als Berufseinsteiger bekommt.

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  15. Die Zeiten, als Anwälte noch die Lizenz zum Gelddrucken hatten, sind längst vorbei. Früher (vor 20 Jahren?)gab es "den" (einzigen) Anwalt im Ort, der hinter einem Mahagonischreibtisch residierte und unterwürfigen Mandanten gnädigts Audienz gewährte. Er hatte Ansehen, wirkte respekteinfößend und war gesellschaftlich über jeden Zweifel erhaben.

    Und heute? Heute gibts Anwälte wie Sand am Meer, in jedem Kaff wird eine Rechtsboutique eröffnet, man kämpft um die wenigen Mandanten, die nun die Qual der Wahl haben und auch entsprechend auftreten. Man muss seinem Geld hinterherlaufen und sich gefallen lassen, dass jede Entscheidung hinterfragt wird (ich habe da aber bei Wiki gelesen, dass ...). Und wenn´s nicht passt, wird ratzfatz der Anwalt gewechselt. Früher sind die Mandanten automatisch gekommen, heute muss man um jeden einzelnen kämpfen. Ich freu mich daher immer, wenn ich Senioren vertrete. Die sind anspruchslos, wissen aber genau, was sie wollen, Rechnungen werden punktlich und ohne nachzutarocken anstandslos beglichen und sind sichtlich dankbar, wenn sie in der Sache erfolg haben.

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  16. @Anonym 16:30
    Und nach erfolgreicher Vetretung wird ein Schächtelchen Pralinen oder eine Topfpflanze vorbeigebracht. Wehe, die ist beim nächsten Besuch nicht in guter Verfassung. ;-)

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  17. Strafrecht ist halt Massengeschäft, denn geht man nur nach den üblichen Regelsätzen (ggf. noch als Pflichtverteidiger), kommen da kaum die Unkosten raus. Deswegen müssen sich (junge) Einzelanwälte praktisch darum bemühen mit möglichst geringen Kosten zu starten. Böses Schlagwort: Wohnzimmer-Jurist (weils für die Kanzlei nicht mehr reicht).

    Man muss sich auch mal vor Augen halten, dass während der letzten 20 Jahren so ziemlich alles an Kosten gestiegen ist. Die RA-Gebühren wurden vielleicht ein,zweimal erhöht und das auch nicht so wirklich üppig.

    Dazu auch die drastischen Unterschiede in den Regionen. In Berlin verdient ein durchschnittlicher Anwalt (mit durchschnittlicher Erfahrung auf dem Markt) so um die 35.000 Euro pro Jahr; in BW oder BY kann man die Summe fast verdoppeln. Ich weiß nicht, wie Hamburg dort einzuorten ist, aber wg. Großstadt-Bezug wohl eher in Richtung Berlin.

    Junger Einzelanwalt zu sein heißt leider heutzutage, dass man kaum die Beiträge fürs Versorgungswerk beischafft. Man muss alles vorfinanzieren und darf sich dann später bei der werten Mandantschaft ums Geld kloppen. Na prima!

    Da lob ich mir die staatliche Alimentierung zum 15. jeden Monats ;)

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  18. Achtung, Vorschlag nur zur Erheiterung: Man kann ja mal anregen, das zivilrechtliche Gebührensystem aufs Strafrecht zu übertragen. Sprich: Abgerechnet wird auf Basis des "Gegenstandswertes" der jeweiligen Straftat. Bei Hausfriedensbruch kann man ja etwas weniger, bei Mord etwas mehr (vielleicht ab 50.000€ aufwärts, je nach Schwere der Schuld) veranschlagen.

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  19. Das ist bei den Rechtsanwälten ähnlich wie bei den Popsängern und den Fußballspielern:

    Da mag es einige geben, die sehr viel Geld verdienen - vor allen Dingen gibt es aber sehr viele, die wenig oder sehr wenig Geld verdienen.

    Wenigstens in dieser Hinsicht ähneln die Rechtsanwälte den eingangs erwähnten Berufsgruppen... ;-)

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  20. ... interessant auch die Statistik bei dem Kollegen Hänsch.

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  21. manchen Anwälten geht es so schlecht, dass sie zur Aquise schon anfangen müssen, blogs zu betreiben ;-)

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  22. Der junge Mann hätte sich mal den Star-Report, der (einmal jährlich ?) im BRAK-Magzin erscheint durchlesen sollen. Da hätte er sicherlich mit Befremden feststellen müssen, dass ein Einzelanwalt nach mehreren Jahren Tätigkeit nicht annähernd so viel Überschuss erzielt. Da ich nicht spekulieren möchte, verweise ich einfach mal auf diese statistische Erhebung zwecks Erdung des Kandidaten.

    Aber die Tasse Kaffee + Kuchen würde ich schon springen lassen ;-)

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  23. Alles eine Frage der Ansprüche und der Berufsauffassung. Muß ich neidisch auf Kollegen sein, die mit Porsche durch die Stadt fahren und eine nette Villa ihr Eigen nennen? Es gibt stattliche Honorare, hohe Streitwerte oder Gehälter nicht kostenlos.

    Die Damen und Herren verkaufen entweder ihre Gesundheit, ihr Berufsethos, ihre Familie, ihren Mandanten, ihre Freizeit, ihre Mitarbeiter. Irgendjemand oder irgendetwas muß immer unter einem hohen Verdienst leiden.

    Ich habe Freude an meinem Beruf und nehme Fälle an, wenn sie juristisch interessant sind, wenn man zur Entwicklung der Rechtsprechung beitragen kann und die Sache Aussicht auf Erfolg für den Mandanten hat. Das sind leider finanziell betrachtet häufig trostlose Fälle. Aber ich wollte auch nie Golf spielen oder Porsche fahren. Ich bin mit meinen 35.000 im Jahr, die übrig bleiben, zufrieden. Ich habe auch einmal wesentlich mehr verdient. Aber Spaß gemacht hat das nicht.

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  24. Scharnold Warzenegger17. August 2010 um 13:53

    Komisch. Nur Gejammer, weil man als Jurist so schlecht verdient.

    Ich habe eine ganz andere Wahrnehmung, wobei ich mit Strafsachen noch nichts zu tun hatte. Jedenfalls sind die mir präsentierten Rechnungen (auch bei wenig aufwändigen Sachen) immer ganz deutlich im 4-stelligen Bereich.

    Entweder bin ich ein toller Mandant, wovon man nur eine Handvoll für ein gutes Leben braucht, oder das Gejammer ist Unsinn.

    Oder ich habe eine gestörte Wahrnehmung.

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  25. Das Gejammer über die bösen Anwälte, inkompent, arrogant und geldgeil, hat sich in den letzten 20 Jahren kein bißchen verändert, wie ein Blick in eine interessante SPIEGEL-Serie von 1989 zeigt:

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13496476.html

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13497373.html

    Als Anwalt sage ich: alles, was dort beschrieben wurde, ist damals wie heute zutreffend. Verfehlt wäre es hingegen, den Anwälten die Alleinschuld dafür zu geben. Ein verunglücktes Gebührensystem, unbelehrbare Mandanten mit schlechter Zahlungsmoral, ein sinkendes Niveau auch unter Richtern, berufs- und haftungsrechtliche Schranken, usw. tragen das ihre dazu bei, daß Anwälte in der öffentlichen Meinung, bei den Mandanten und auch im Ansehen der Gerichte schlecht dastehen.

    Im Grunde leiden Anwälte jedoch unter den gleichen Probleme wie andere Dienstleister: Aufwand und Ertrag stehen aufgrund der Gesetzeslage (strenge Haftung, hohe Qualitätsanforderungen, große Verantwortung) nicht mehr in einem gesunden Verhältnis. Das gleiche Lied können Handwerker, Ärzte, Hebammen, usw. singen.

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  26. @ scharnold warzenegger:

    wahrscheinlich sind sie ein guter mandant von denen man als anwalt mehr gebrauchen könnte;-)

    gejammert hat hier wohl kein anwalt.

    aber was viele menschen (leider auch sie) unberücksichtigt lassen - nicht nur bei anwälten, sondern auch bei andern berufsgruppen - ist die tatsache, dass der anwalt ja nicht alles als gewinn einsackt, was er vom mandanten bekommt.

    umsatzsteuer, einkommenssteuer, räumlichkeiten, angestellte, telefon, versicherungen, büromaterial, lehrgänge, literatur, kammerbeitrag, versorgungswerk usw. wollen auch bezahlt werde und sind nicht billig.

    außerdem muss man auch davon ausgehen, dass einige - manchmal auch viele - rechnungen nicht bezahlt werden.

    so manch ein mandant würde sich wundern, was von dem geld, das er gezahlt hat, der anwalt bekommt.

    die mandanten mit niedrigen streitwerten schickt man auch, wenn man schlau ist, nicht weg, macht aber an den sachen eher miese als gewinn. und leider sieht das rvg vor, dass mandanten mit hohen streitwerten die mandanten mit niedrigen streitwerten subventionieren.

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  27. Ich erlebe heutzutage als Anwalt, daß man sich vor der Staatskasse oder dem Mandanten gleichsam dafür entschuldigen muß, daß man für seine Dienste überhaupt Geld nimmt.

    Da sollten Anwälte - wie auch andere Dienstleister und Arbeitnehmer - selbstbewußter sein. Ich habe immerhin die Schule abgeschlossen, sogar Abitur gemacht. Ich habe auch studiert, sogar zu Ende, und das Studium mit einem Staatsexamen abgeschlossen. Ich habe eine juristischen Vorbereitungsdienst absolviert und ein weiteres Staatsexamen bestanden.

    O.K. Das ist alles nichts besonderes. Es gibt hunderttausende Juristen, die das auch geschafft haben. Aber es gibt ja auch hunderttausende von Ingenieuren, die "nur" eine Fachhochschulreife haben und satt Geld verdienen. Es Beamte, die "nur" mittlere Reife und eine Lehre haben und nicht schlecht verdienen. Es gibt Facharbeiter, die "nur" eine Lehre gemacht haben und von VW & Co. jeden Monat das Hinterteil vergoldet bekommen (ein Richter weint, wenn er solche Lohnabrechnungen sieht), es gibt viele Selbständige, die sechs- oder siebenstellige Umsätze jährlich einfahren und mit Mercedes vor der Kanzlei vorfahren.

    Weshalb sollte man sich als Anwalt dafür rechtfertigen, daß man z.B. für eine 7-stündige Verteidigung in einer Hauptverhandlung, auf die man sich auch noch weitere 5 Stunden vorbereitet hat, lumpige 500,- Euro brutto verlangt?

    Sich einen Anwalt zu "nehmen" ist keine gottgegebene Selbstverständlichkeit, sondern Luxus. Dafür muß man eben bezahlen. Wer das nicht will, kann wegbleiben oder gehen. Ich habe echt keinen Bock mehr, mir vorhalten zu lassen, ich sei zu teuer oder "geldgeil". Gerade von Leuten, die selbst gut verdienen oder die wollen, daß ich sie wegen der Sch...., die sie selbst gebaut haben, "heraushaue".

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  28. @Anonym (16:15 Uhr): Wie, Anwälte verdienen Geld? Und ich dachte, immer wenn ich meine "AdvoCard" vorlege, dann kriegt der Anwalt ein paar Bonuspunkte gutgeschrieben und kann die dann am Ende des Jahres gegen einen schicken Toaster einlösen. Und jetzt wollen Sie auch noch Geld?? Womöglich wollen Sie auch noch Brot für den Toaster...!? Tse, tse, tse ;-)

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  29. Man kann das Honorar-Problem auch durchaus kreativ lösen. Heute in unserem Ort (ca. 7.000 Einwohner) im Lebensmittelmarkt ein laminiertes Schild gesehen vom ortsansässigen Rechtsanwalt mit Adresse etc.. Unmittelbar auf dem Boden davor stand einer dieser hohen Metallkörbe vom Tierschutzverein mit der Aufschrift "Unterstützen Sie uns mit einer Futterspende!" Ich sollte ihn mal fragen, ob sich das lohnt... :-)

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  30. Wem gehören die vielen Porsche in Hamburg? Doch nicht Anwälten? Den Mandanten? Jetzt bin ich verwirrt...

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  31. @Claudia
    Wäre ein schönes Foto geworden. :-)

    @Mario
    Die gehören den Leuten, die kurze Zeit später wegen Insolvenzverschleppung verteidigt werden.

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  32. 70k? Immer diese Dumpigpreistreiber ;)

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  33. @Anonym 16:15
    Wie, nen Anwalt zu nehmen ist also Luxus? Ich dachte von Anwälten gehört zu haben, die sich wundern, warum "Kunden" immer so spät kommen. Aber klar, Luxus gönnt man sich ja meist auch eher nicht....

    Übrigens kenne ich einen RA, der vor Jahren schon meinte, dass er am liebsten Scheidungen mache. Hoher Streitwert, meist verbissene Parteien (mit entsprechend häufigen Briefen und Eskalationen). Alles andere lohne sich eigentlich nicht.

    Waren die 70 TEUR eigentlich brutto oder netto? :D

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