Dienstag, 13. Juli 2010

Miss Mausis Chauffeur

Heute hatte ich Verhandlungstermin in der Einöde in Niedersachsen. Ich war mit dem Zug angereist, zwei Stunden in stickigen Bimmelbahnen. Nach dem Termin fragte der Mandant dann freundlich, ob er mich mit zurück nach Hamburg nehmen solle.

Normalerweise vermeide ich es, mich von Mandanten mitnehmen zu lassen. Insbesondere dann, wenn gerade das Verfahren wegen Trunkenheit am Steuer wegen eines Beweisverwertungsverbotes eingestellt wurde. Wer weiß, vielleicht trinkt der Mandant auf den Erfolg auf der Gerichtstoilette erst mal einen kleinen Schnaps. Oder im Auto hängen 20 Duftbäume Vanille. Oder ich muss stundenlang DJ Ötzi oder Xavier Naidoo hören. Außerdem fahre ich ungern als Beifahrer, da ist mir unwohl.

Auf Befragen versicherte der Mandant aber, keinen Punkt in Flensburg zu haben und ein verkehrssicheres Fahrzeug zu haben. So war es auch und ich war 1,5 Stunden früher als erwartet zurück im Büro. Nett unterhalten wurde ich auch noch.

Vielen Dank!

Kommentare:

  1. Auch ich erinnere mich gerne an die Rückfahrt von einem Termin in Karlsruhe: im Auto eines Mandanten, der durchschnittlich etwa 320 km/h fuhr.Da war ich auch eineinhalb Stunden früher als geplant zuhause. Aber mir war hinterher etwas übel.

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  2. @ Nebgen: Ich denke Sie fahren nur Bahn? :-)

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  3. Das war ein Einzelfall!

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