Montag, 5. Juli 2010

Jetzt ist es passiert...

Heute war es so weit. Ein Brief des Amtsgerichts. Spannung. Und, was ist es? Eine Beiordnung als Pflichtverteidigerin.

Mensch, da hat mich erstmals ein Richter von sich aus beigeordnet. Und den kenne ich nicht mal. Mir war das zunächst sehr unheimlich und ich stellte mir viele Fragen. Hat der "Geständnisberater" gegoggelt und ist hier im Blog gelandet?

Die Lösung drängte sich dann aber auf. Der Richter hat einen Blick in der Pflichtverteidigerliste der Rechtsanwaltskammer geworfen. Da stehen auch reine Zivilrechtler drauf, wie mir auffiel. Da hat der Mandant direkt Glück gehabt.

Kommentare:

  1. Vielleicht hofft der Richter, einige Fußballsprüche beitragen zu können oder möchte die Hüftjeans-Problematik vertiefen.

    Vielleicht, ja vielleicht ist es auch ein Richter, der engagierte Strafverteidigung zu schätzen weiß :)

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  2. @kanzleiundrecht
    Ich denke, die Auswahl hat damit zu tun, dass ich auf der Pflichtverteidigerliste mit meinen Nachnamen so weit oben stehe.
    ;-))

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  3. Ich stehe seit fast 10 Jahren auf der Pflichtverteidigerliste. Noch nie, nie, niemals ist ein Amtsrichter von sich aus auf die Idee gekommen, mich als Pflichtverteidiger beizuordnen. Ich nehme das als Kompliment.

    Aber da in unserem riesigen Gerichtsbezirk grundsätzlich immer nur die drei selben Anwälte bestellt werden, muß man offenbar besondere Qualitäten mitbringen...

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  4. @Anonym
    ich weiß auch nicht, wie das passieren konnte. Hier sind auch immer die selben Anwälte als Pflichtl tätig.
    Hach, ich ruf´ den Richter am besten mal und bedanke mich. *harhar*
    ;-)

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  5. Am Nachnamen kann es nicht liegen, sonst wäre doch mein Vorkommentierer mit A viel häufiger gewählt worden.

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