Dienstag, 15. Juni 2010

Redewendung des Tages

"Darüber hinaus habe ich Sie aufzufordern, sich bezüglich eines Abnahmetermins mit dem Berichterstatter unverzüglichst ins Benehmen zu setzen."

Aus anwaltlicher Vorsicht weise ich Sie in dieser Angelegenheit darauf hin, dass der eloquente Verfasser der obigen Zeilen kein (!!!!) Jurist war.


Alexandra Braun, nach Diktat verreist

Kommentare:

  1. Das hat man davon, wenn man Omas Konversationslexikon von 1888 geerbt hat anstatt Opas Villa.

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  2. Klingt, als wär´s einer der ersten von Knigges gewesen: "ins Benehmen setzen".

    Was war denn nun des Schreibers Profession?

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  3. Das muss aber doch heißen:

    "Die Unterzeichnete".

    :-)

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  4. @Andreas Schwartmann
    Vielleicht auch "die Unterfertigte", das finde ich auch immer sehr eindrucksvoll.
    :-)

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  5. Ins Benehmen setzt man sich,
    ins (Fett)Näpfchen tritt man
    und in Lächerlichkeit verfällt man.

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  6. Das kommt ganz leicht, wenn man eine Seite Behördendeutsch gelesen hat. Dann versucht man plötzlich genau so zu formulieren.

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  7. Ach, "nach Diktat verreist"? Greift da nicht § 142 StGB?

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