Donnerstag, 22. April 2010

Verständigung

Bei auswärtigen Gerichten/Staatsanwaltschaften etc. anzurufen ist bisweilen wegen der vielen lustigen Dialekte sehr erfreulich.
Auf ein "Grüß Gott" erwidere ich gerne mit einem "Moin" und verabschiede mich dann mit "Tchüss".

Schräg mein kürzliches Telefonat mit einer Behörde in Österreich. Man teilte mir mit, dass der von mir gewünschte Gesprächspartner gerade "a Partei" habe, da heute "Leuttag" sei. Das klingt doch viel hübscher als: "Er ist gerade in einer Besprechung."

Kommentare:

  1. Wirklich "Tchüß" und nicht "Tschüss" ? ;-)

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  2. Ich gestehe, bereue und ändere alles. ;-)

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  3. noch fieser ist es wnn der Angerufene
    nur zugezogen ist. Hatte erst letztens ein Telefonat mit einem Hamburger Kunden - also auf einen frischen hanseatischen Dialekt eingestellt. Das dann erschallende breite Schwäbisch hat mich erst mal veranlasst erst einmal auf die soeben gewählte Nummer zu schauen :)

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  4. Mein Lieblingsspruch der Österreicher ist: "Nicht gemeckert ist genug gelobt !"

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  5. @topas
    Das ist ja Irreführung! :) Ich bin -denke ich- komplett dialektlos.

    @Frank Theumer
    Schönes Sprichwort!

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  6. Ich denke, man hat immer eine Klangfarbe oder benutzt Wörter, die nicht ganz in die Gegend passen. Als ich in Kiel mal sagte "dann gehe ich heim" meinte einer "kommen Sie aus Darmstadt?"

    Das war erschreckend gut geraten (und Zufall weil wir hier eine berühmte E-Technik- und Maschinenbau-Uni haben an der er studiert hatte) aber es war eine südhessische Wendung, in Kiel hätte man "nach Hause" gesagt.

    Deswegen habe ich es in Kiel vermieden "Moin, moin" zu sagen, denn ich wusste, dass man das raushört, auch wenn ich sonst nicht wie die im "Datterich" spreche.

    Hier unten geht das "moin, moin" wieder, hier würde auch keiner (ich auch nicht) den Unterschied zwischen Missingsch und Platt merken.

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