Dienstag, 6. April 2010

Straftaten auf dem Platz

Bei dem Kollegen Siebers werfen die Fans Dinge auf das Spielfeld, beim HSV wirft ein Spieler eine Wasserflasche nach einem Zuschauer - und trifft.

Es wird in allen möglichen Foren gerade heiß diskutiert, ob der Fan -ein Herr Z.- wohl Strafanzeige gegen den Fussballer erstatten wird. Ich gehe mal davon aus, dass dies unterbleibt. Schließlich stünden dann die offenbar ausgesprochenen Beleidigungen auf dem Prüfstand.

Interessant wäre dann die Frage, ob der Fussballer in Notwehr gehandelt haben könnte.

Kommentare:

  1. Notwehr? Dann krempeln wir doch mal die Ärmel hoch (hat eine Robe Ärmel?). § 32 Abs. 2 StGB kennen wir ja.

    Angriff(+), rechtswidrig(+), gegenwärtig(-), erforderlich(-). Hm. Knapp. Mal ganz davon abgesehen, ob ein Wurf mit der Wasserflasche als ein geeignetes Mittel zur Abwehr durchgeht. Der Spieler hätte Herrn Z. ja auch einen Schluck aus der wurflichen Flasche anbieten können - dann hätte der bestimmt nicht mehr geflucht.

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  2. Och...wir können doch den Sachverhalt etwas dehnen. ;-) Der arme Fussballer kam doch nicht ran an den Pöbler - wegen der Ansperrung und so.

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  3. Ja, schon, aber das war doch eindeutig Notwehrprovokation. So, wie der gespielt hat. Da wahr höchstens Schutzwehr angesagt. Finger in die Ohren stecken und laut Singen oder so.

    Obwohl, nee, mit dem Singen, das wäre § 223 StGB. Also, nur die Finger. :D

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