Donnerstag, 25. März 2010

"Juristisches Prekariat"

Letzte Woche erschien in dem Nachrichtenmagazin "Focus" ein Artikel über die Macht von Rechtsanwälten. Man sah Fotos von elegant gekleideten Herren vor holzgetäfelten Wänden, die -je nach Persönlichkeitstyp- ernst oder freundlich in die Kamera blickten.

Es heißt in dem Artikel, dass zum "juristischen Prekariat" gehöre, wer weder spezialisiert sei noch einen festen Mandantenstamm habe. Als Beispiel für das "juristische Prekariat" wurde über eine Kollegin berichtet, die eine so genannte "Wohnzimmerkanzlei" betreibe und sich um Nachbarschaftsstreits und Hartz IV Bescheide kümmere.

Glücklicherweise ist mein Büro nicht in meiner Wohnung und mit Absolvieren des Fachanwaltslehrgangs habe ich mich noch einen Schritt weiter vom "Prekariat" entfernt.

Und nächst Woche, lieber "Focus", da lasse ich meine Wand mit Teakholz vertäfeln!

1 Kommentar:

  1. Rechtsanwalt und Rechtsanwalt sind eben zwei verschiedene Berufe! Oder sogar drei? Oder vier?

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